Klassische Bewerbung

Warum Bewerbungen auf Stellenanzeigen auf C-Level kaum zum Ziel führen

Extremer Wettbewerb. Enge Kriterien. Und das bei nur wenigen ausgeschriebenen Positionen.

Das Naheliegendste bei der Jobsuche ist selten das Wirksamste. Besonders auf Führungsebene gelten andere Gesetze des Marktes.

Georg Weiler am Schreibtisch sitzend
Marktrealität

C-Level Positionen werden kaum ausgeschrieben

Auf dem Niveau von C-Level, Geschäftsführung und Vorstand erfolgt die Besetzung von Positionen zu 80 bis 90 Prozent nicht über ausgeschriebene Stellenanzeigen.

Wer sich auf öffentliche Portale oder den klassischen Ausschreibungsmarkt verlässt, konkurriert mit einer überwältigenden Masse an Bewerbern um die wenigen Positionen, die dort ausgeschrieben sind. Studien gehen auf Ebene der Top-Führungskräfte zwischen 5 bis 10 Prozent an offenen oder verdeckt vorhandenen Positionen aus.

Sichtbarkeit am Markt

< 10% der Positionen

Wettbewerbsintensität

50 – 150 Bewerbungen

Der Selektionsprozess

Was passiert, wenn doch eine Stelle ausgeschrieben wird

01

Hohe Bewerberzahl

Sobald eine C-Level-Position online geht, triggert dies hunderte automatisierte Suchagenten. Unternehmen werden – zum Teil automatisch – bei Top-Positionen mit mehr als 150 Profilen geflutet. Sicherlich werden in einem solchen Prozess mehr als 80% sofort aussortiert. Sie befinden sich am Ende immer noch in einem Massenprozess, in welchem Ihre Expertise nicht automatisch erkannt wird.

02

Hürde Auswahlkriterien

Die erste Hürde ist nun rund 15 bis 30 Auswahlkriterien zu erfüllen. Hinzu kommt, dass Sie weitere wichtige Kriterien, wie z.B. die Priorisierung der geforderten Kenntnisse und weitere Kriterien (die aus verschiedenen Gründen nicht genannt sind) nicht kennen. Sie folgen den beschriebenen Kriterien und kommen am Ende nicht über die Hürde, obwohl Sie der Meinung wahren, der „perfect match“ für die ausgeschriebene Position zu sein.

03

Extremer Wettbewerb

Um am Ende erfolgreich zu sein, müssen Sie durch die erste Grobauswahl kommen. Wenn Sie die Stellenanzeige richtig interpretiert haben, gelingt dies auch solange Sie einen nachvollziehbaren Lebenslauf haben. Danach folgen weitere Auswahlprozesse und wenn Sie erfolgreich waren, gehören Sie zu den 4 bis 6 Kandidaten die zu einem ersten Gespräch eingeladen werden. Danach folgen weitere Gespräche in denen Sie „begutachtet“ werden. Sie befinden sich hiermit am Ende – nachdem Sie alle Hürden zuvor genommen haben – in einem extrem wettbewerbsintensiven Auswahlprozess. Zu diesem Zeitpunkt ist jeder Kandidat als geeignet beurteilt – die finale Entscheidung fällt oft nicht nach Qualifikation, sondern nach Cultural Fit oder internen politischen Abwägungen, die von außen weder steuerbar noch einsehbar sind.

Was statt dessen wirkt

Wir erschließen den versteckten Stellenmarkt — dort, wo 70–90% der Positionen vergeben werden, bevor sie je ausgeschrieben werden.

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